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Second Life ist noch nicht tot …
… so könnte ein sehr reduzierendes Fazit aus der Vortragsreihe “Ein- und Ausblicke virtueller Welten” lauten. Die Veranstaltung fand gestern im Stuttgarter Marmorsaal statt, NETFORMIC, die MFG und Tobii hatten geladen.
Was aber nicht wirklich tot ist, kann auch wie Phönix nochmal aus der Asche steigen. Nachdem die Medien in ihrer Berichterstattung nach der zunächst tendenziell positiven Darstellung 2007 nun im laufenden Jahr wieder stark zurück rudern, haben sich Unternehmen in Sachen SecondLife PR ebenfalls zurückgezogen.Dies heisst aber nicht, dass virtuelle Welten keine Bedeutung mehr haben - im Gegenteil. Firmen wie IBM oder Sun experimentieren (neben vielen anderen) durchaus weiter. Und auch die Mitgliederzahlen in virtuellen Welten wie die Anzahl virtueller Welten selbst nimmt stetig zu.
Man hat also fast den Eindruck, die Unternehmen haben sich etwas aus der Medien-Schusslinie genommen, experimentieren eben intern mit Intranets und Firmenwelten weiter und warten bis die Zeit reif ist. Wann dies wiederum der Fall ist, hängt davon ab wie schnell sich Bandbreiten, Usability und Content auf ein angemessenes Attraktivitätsniveau einpendeln. Studien benennen oft einen Zeitraum von 3-5 Jahren, bis der Durchbruch erfolgt. Beim get-together am Tresen des Teehauses war man sich allerdings fast einig, dass dies etwas länger dauern wird. Wir dürfen gespannt sein - und bis dahin gibt’s ja noch Web 2.0 oder die Finanzkrise als Futter für die Medien.

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