Die Macht der Mütter

Wieder einmal ein schönes Lehrbeispiel für die Macht der Konsumenten: Johnson & Johnson möchte der Welt etwas Gutes tun und Mütter von Verspannungsschmerzen befreien. Ganz nebenbei soll das Schmerzmittel Motrin beworben werden. Die “tolle” Idee der Werber: Mütter sollen aufhören ihre Babys rumzutragen.

Dass sich Mütter dies nicht gefallen lassen ist eigentlich klar. Dumm für Johnson & Johnson ist nur, dass Mütter inzwischen auch twittern.

Und so kam es, wie es kommen musste. Eine Twitterin mit rund Tausend Followern regt sich via Twitter über die Anzeige auf, andere mit ebenso Tausenden von Followern tragen es weiter, es werden YouTube Videos produziert und eingestellt und am Ende sind die vermeintlich klugen Werbeleute nur noch mit Schadensbegrenzung beschäftigt.

Social Media Marketing sieht anders aus. Vieleicht hätte Johnson & Johnson mal eine Diskussion in dem ein oder anderen Blog, Forum oder einer Produktcommunity starten sollen und hätte dann gesehen, dass die Argumente und Botschaften nicht ankommen. Ein PR-Gau hätte sich so sicher vermeiden lassen.

Soweit die Kurzform. Im Brainwash-Blog gibt’s die ganze Story.

Mein Twitter: http://www.twitter.com/vwalter
(ich übe noch, bin nicht so gut im Schnattern)


Posted by Prof. Dr. Walter on Nov 25 2008 under Online-Marketing, PR, Social Media, Web 2.0, Werbung



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