WISO ermittelt - ziemlich oberflächlich

Am 15.02.2010 strahlte das ZDF in der Sendung WISO einen Beitrag über das dort als “Luxusdiät” bezeichnete Konzept “Metabolic Balance” aus. Mit objektivem Journalismus hat dieser Bericht wenig zu tun. Als Medienwissenschaftler stört mich vor allem die meines Erachtens unausgewogene Berichterstattung eines öffentlich-rechtlichen Senders bzw. des “investigativen” Formats WISO.

Um “Objektivität” zu wahren, möchte ich hier gleich offenlegen, dass ich eigene Erfahrungen und Hintergrundwissen zu Metabolic Balance habe: meine Frau ist Metabolic-Balance Betreuerin, mit medizinischer Ausbildung und eigener Naturheilpraxis. Die Metabolic-Balance Interessenten rennen ihr fast die Bude ein, obwohl keinerlei Werbung gemacht wird. Es sind schlicht Empfehlungen von zufriedenen und mit dem Stoffwechselprogramm (nicht Diät) erfolgreichen Klienten.

Doch zurück zum jounalistischen Problem. Zunächst sind die Pro- und Contra-Anteile des besagten Berichtes ungleich gewichtet. Contra-Positionen nehmen ein: Alexander P., ein Klient, der das Programm nach ein paar Wochen abgebrochen hat, Doris Steinkamp vom Verband der Diät-Assistenten und Prof. Hans Hauner von der TU München (übrigens im Untertitel des ZDF fälschlicherweise als Hans Hauser bezeichnet). Als Pro-Vertreter darf nur Metabolic Balance “Erfinder” Dr. med. Wolf Funfack auftreten. Einen der 300.000 möglicherweise zufriedenen Metabolic Balance Klienten hat das ZDF nicht zu Wort kommen lassen.

Inhaltlich werden die Beiträge von WISO nicht objektiv gefiltert. Während die Contra-Positionen das Konzept fachlich angreifen (es sei nicht praktikabel, keine fundierte Ausbildung, nichtssagender Bluttest), wird mit dem Begründer von Metabolic-Balance nur darüber diskutiert, warum er sein Computerprogramm nicht offenlege. Fachlich kommt er nicht zu Wort. Diese Kritik ist insofern regelrechter Quatsch, weil erstens kein Unternehmen seine Betriebsgeheimnisse preisgibt und Funfack zweitens etliche Bücher veröffentlicht hat, in denen das Prinzip und die Funktionsweise von Metabolic Balance durch jeden (auch durch WISO-Redakteure) nachlesbar sind.

Fachlich sind die Aussagen recht oberflächlich. Zunächst zu Alexander P: Er hat das Programm mitttendrin abgebrochen und beklagt sich, dass er - kurz zusammengefasst - sein Verhalten ändern muss. Dies aber dürfte jedem halbwegs intelligenten Menschen einleuchten. Wenn ein bestimmter Lebensstil zu Übergewicht oder gesundheitlichen Problemen führt, kann man doch nicht das Konzept kritisieren, das einem aufzeigt, daß man diesen Lebensstil ändern sollte. Aber so ist unsere Gesellschaft eben: gut leben, laut klagen und ja nichts ändern wollen. Es sollte für alles eine Pille geben, die man bequem einnehmen kann - ohne Risiko, ohne Aufwand und die Kasse soll gefälligst zahlen.

Die Kritik ist verständlich. Daß eine Vertreterin vom Verband der Diätassistenten einen Wettbewerber kritisiert ist nachvollziehbar. Dabei kann durchaus die Forderung unterstützt werden, daß eine qualitativ hochwertige Ausbildung vorausgesetzt wird. Ob und inwieweit dies bei Metabolic-Balance gewährleistet ist, wage ich nicht zu beurteilen. Vorrangig die Aussagen auf der Webseite zu bemühen, wie es im WISO Beitrag gemacht wird, ist zwar einfach, aber nicht im Sinne eines qualitativ hochwertigen Journalismus. Über die Qualität der Ausbildung hätte das ZDF auch mit Dr. Funfack reden können, um wenigstens einen direkten Vergleich von Pro- und Contra-Positionen darstellen zu können.

Wer heilt, hat Recht. Ebenso enthalte ich mich der Beurteilung der Aussagen von Prof. Hauner bzgl. des Bluttestes. Es steht mir mangels Fachwissen schlicht nicht zu dies zu tun. Letzlich kann man im gesamten medizinischen Bereich, bei der Pharmaindustrie oder in Sachen Ernährung viel anzweifeln und kritisieren (erst jüngst wurde z.B. wieder von Todesopfern durch Lidl-Käse berichtet). Was aber offensichtlich ist: das Konzept von Metabolic-Balance funktioniert (außer bei Alexander P.), sonst hätten es nicht schon 300.000 Personen probiert. Dass es so viele Menschen versuchen, liegt wohl auch am Erfolg: “Wer heilt, hat Recht” heißt es schließlich. Und wer den Erfolg bei anderen sieht, die zufrieden darüber berichten, kann immer noch selbst entscheiden ob er oder sie es ebenfalls angeht, Ärzte konsultiert, die von der Kasse bezahlt werden, sich an Diät-Assistenten wendet, evtl. ein paar “Schlankmacher-Pillen” im Internet bestellt oder gar nichts ändert und weiter jammert.

Schade ist nur, daß das ZDF hier nicht zu einer objektiven Meinungsbildung beiträgt. Mich würde interessieren, wer zu dem Beitrag in “WISO ermittelt” angeregt hat. Ein betroffener Klient? Ein Verband? Oder sogar ein ZDF Redakteur selbst?


Posted by Prof. Dr. Walter on Feb 17 2010 under Journalismus, TV




21 Kommentare zu “WISO ermittelt - ziemlich oberflächlich”

  1. Marcus sagt:

    Hallo Herr Walter,

    ich bin über 6 nach 9 beim BildBLog auf sie aufmerksam geworden.

    Sie bringen als Pro-Argument die 300.000 Nutzer an. das Konzept von Metabolic-Balance funktioniert (außer bei Alexander P.), sonst hätten es nicht schon 300.000 Personen probiert.

    Das ist natürlich auch kein echtes Argument: Die Frage bei Diäten ist ja immer wie lange halten die Menschen ein Programm durch? Haben Sie oder Ihre Frau Zahlen darüber? Mal anmelden und probieren ist eine Sache. Aber wie viele Menschen der 300.000 sind nach einem Jahr noch dabei? Wie viele Karteileichen gibt es?

  2. Prof. Dr. Walter sagt:

    … das stimmt schon. Zahlen dazu habe ich nicht, diese müssten bei metabolic-balance erfragt werden.

    Vom Durchhalten hängt letztlich auch der JoJo-Effekt ab, mit dem so oft kritisiert wird. Daß es diesen immer geben wird, wenn man wieder das alte Verhalten an den Tag legt ist doch klar. Bei Metabolic soll dies langsamer gehen, weil eben der gesamte Stoffwechsel umgestellt wird. Metabolic Balance will aber nicht die Ernährung, sondern das Verhalten ändern. Dies zu erlernen und in den Alltag zu integrieren ist das Ziel. Der Weg dort hin kann schon mal unbequem werden, Erfolge motivieren aber. Man hat es letztlich selbst im Griff, kann es auch mal lockrer nehmen (z.B. über Weihnachten) und ab und zu wieder eine strenge Phase durchziehen (z.B. zur Fastenzeit). Man bekommt eben ein Instrument, das man anwenden kann oder auch nicht.

  3. brandbarth sagt:

    Das ist wirklich nicht das Niveau, auf das Bildblog sonst so verlinkt.

    Spätestens bei Ihrem Verweis auf die Todesopfer durch Lidl-Käse ist mir der Kragen geplatzt. Ihre Argumentationskette läuft in etwa so: Es hat Todesopfer durch Käse gegeben -> deshalb kann man in Pharma- und Lebensmittelbranche viel anzweifeln -> deshalb disqualifizieren sich die Aussagen von Herrn Hauner. Das als defekte Logik zu bezeichnen ist noch geschmeichelt und eine Beleidigung für alle defekten Logiker.

    Der WISO-Beitrag mag kein hochwertiger Beitrag gewesen sein - den ich übrigens nicht gesehen habe.

    Ihr Werbebeitrag (die “möglicherweise zufriedenen Klienten” etc. pp) ist es ganz bestimmt nicht.

    Dergleichen möchte ich von Bildblog nicht wieder verlinkt sehen.

  4. Prof. Dr. Walter sagt:

    @brandbarth: die Argumentation möchte ich so nicht verstanden wissen. Sorry wenn das falsch rüber kommt. Ich habe explizit geschrieben, dass ich Prof. Hauners Aussagen nicht beurteile. Die Absicht meiner Aussage war, das in unserer Gesellschaft in Sachen Ernährung einiges schief läuft, was sich auch an dem “Käse-Beispiel” zeigt.

  5. Antares42 sagt:

    Also zuerst mal sei unbenommen, dass Diäten in der Tat zu Gewichtsreduktion führen können.

    Wenn ich aber Worte wie “Erfinder”, “Betriebgeheimnis”, “Naturheilpraxis” und “300.000 zufriedene Klienten” lese, dann wird mir klar dass wir hier nicht über medizinische Forschung sondern über mögliche Quacksalberei reden.

    Die üblichen Argumente sind alle dabei:
    * “Underdog”-Gehabe und Geheimniskrämerei (herrgott, eine LIZENZIERTE Diät??)
    * “böse Pharma-/Lebensmittelindustrie”
    * Konkurrenzdenken bzgl. Diätassistenten
    * Testimonials statt klinischer Studien
    * “Wer heilt hat Recht” ohne Nachweis einer Kausalität

    Bitte dringend “Quackometer”, “Quackwatch” und “Bronze Dog’s Doggerel” lesen!

  6. Prof. Dr. Walter sagt:

    Die Diskussion pro und contra Metabolic ist ja völlig in Ordnung. Mir ging es in erster Linie darum, daß ein ZDF anständig recherchieren soll und Interviews so kombiniert, daß jeweils auf die Kritik des anderen Parts Bezug genommen wird.

  7. Prof. Dr. Walter sagt:

    @Marcus
    habe inzwischen eine Studie gefunden:
    http://www.hochrheininstitut.de/index.php?menuid=22&reporeid=58

  8. Antares42 sagt:

    Ja, die Studie habe ich auch gefunden. Toll, vøllig ohne Kontrollgruppe! Ja, so kann man natuerlich ueberhaupt nichts sinnvolles nachweisen, ausser

    “Mit Diæt verliert man Gewicht”

    Wahnsinnserkenntnis.

    WISO ging es aber darum dass die Methoden bei Metabolic Balance unbewiesen / widerlegt sind und dass der Mann wissenschaftlich unredlich agiert.

    Und dann kommen immer die Medienfuzzis und rufen nach “Fairness” - d.h. dem Recht, dass jeder Spinner und Geldschneider genausoviel Zeit bekommt seinen Unsinn zu verbreiten wie die Wissenschaftler um ihn zu widerlegen.

    Widerlich.

    Die gleiche Diskussion gab’s in England auch schon - Da wurde von findigen Geschæftsleuten einfach eine neue Berufsbezeichnung “Nutritionist” erfunden, die schøn wissenschaftlich klingt, aber keinerlei Hintergrund erfordert. Und jetzt stellen sich diese “Nutritionists” hin und tun so als wæren sie gleich viel wert wie die staatlich anerkannten “Dietitians”.

    Nach dem gleichen Muster funktioniert die Funfack-Diæt.

    Mit der Gesundheit von Menschen spielt man nicht rum. Wenn man was Neues “erfindet”, dann hat sich das in einer sauberen klinischen Studie gegen die beste derzeitige Praxis (oder zumindest gegen einen repræsentativen Querschnitt) zu behaupten.

    Basta.
    Daniel

  9. Antares42 sagt:

    Ach ja, den WISO-Beitrag hab ich mir angeschaut. Ja, der ist dæmlich gemacht und sieht aus wie eine Tatort-Folge. Das scheint nunmal deren “Stil” zu sein.

    Ændert aber nichts an den Argumenten. Hætte man jetzt erst den Diætonkel seine Mærchen erzæhlen lassen muessen, bevor man klarstellt dass gestandene Wissenschaflter nichts davon halten, viele hundert Euro fuer “Bitte weniger Kohlenhydrate essen” zu bezahlen?

    Sollte man auch immer erst die Kreationisten und ID’ler ausfuehrlich zu Wort kommen lassen, bevor man ihnen entgegenhælt, dass ihre Hypothesen widerlegt sind?

    Sollte man z.B. Wunder-, Energie- und Magnet-”Heilern” die gleiche Zeit geben, ihren Hokuspokus auszubreiten, bevor man sie daran erinnert, dass es keinen dokumentierten Effekt ihrer Rituale gibt?

    Der WISO-Beitrag war keine 5 Minuten lang. Und nun, lieber Kommunikationsprofessor Dr. Walter, entscheiden Sie sich - was ist wichtiger: Die Mærchen eines Diætverkæufers oder die Fakten, dass da einiges faul ist?

  10. Prof. Dr. Walter sagt:

    wir sollten zwei Dinge auseinanderhalten: 1. die Diskussion zu metabolic balance
    2. die Diskussion wie WISO recherchiert und den medienpolitischen Auftrag wahrnimmt.

  11. Prof. Dr. Walter sagt:

    Nachtrag @Antares42: ich bin definitiv für die Fakten. Die hat WISO aber nicht objektiv dargestellt.

  12. Thomas R. sagt:

    Ich möchte zu diesem Thema die (aus dem Gedächtnis niedergeschriebenen und frei übersetzten) Worte eines klugen Mannes einfließen lassen:

    Ein großes Problem im Fernsehen ist der Irrglaube an Ausgewogenheit. Wenn beim nächsten Mal über die ISS gesprochen wird, sollte der Moderator wohl sagen:

    “So, dass war der Pressesprecher der NASA, der uns über den Verlauf des letzten Shuttlestarts berichtet hat und darüber, wie die Astronauten gestern die Raumstation erreicht haben. Um Ausgewogenheit zu gewährleisten, hören wir nun fünfzehn Minuten lang Herrn Y zu, der der Meinung ist, die Sterne seien weiße Farbe, die Gott ans Himmelszelt gemalt hat.”

    Wenn eine Meinung aus wissenschaftlicher Sicht unbestrittener Humbug ist, dann ist Ausgewogenheit schädlich. Journalistische Arbeit heißt immer auch Bewertung und Einordnung. Und es bedeutet, Unsinn auch einfach mal als Unsinn zu bezeichnen, ohne abendfüllend zu diskutieren, ob der Unsinn nun rechts- oder linksdrehend ist.

  13. Prof. Dr. Walter sagt:

    @Thomas R.: o.k. einverstanden, Journalismus darf bewerten und einordnen. Aber doch bitte transparent. So wie ich oben auch gleich meinen Standpunkt deutlich gemacht habe. Dann kann jeder die Aussagen auf Basis des Standpunktes bewerten.
    Und unbestrittener Humbug ist es wohl nicht - eher umstritten. Sonst wäre die Diskussion überflüssig. Um so wichtiger, daß es heute Medien gibt, die eine entsprechende Rückkoppelung ermöglichen.

  14. Antares42 sagt:

    Friedensangebot: :-)
    Wir einigen uns darauf, dass man
    a) in einem 5-Minutenbeitrag lieber die wissenschaftlichen Fakten als die Rechtfertigungen des Verkæufers betonen darf,
    b) der WISO-Beitrag einen ziemlich dæmlichen Stil (”Ich bin der knorrige Tatortkommissar”) hatte und
    c) Es der Dr. Funfack verdient hætte, 45 Minuten lang komplett wissenschaftlich auseinandergenommen zu werden.

    Bei letzterem darf er aber nicht:
    - “Størmanøver” a la “bøse Lebensmittelkonzerne” loslassen,
    - sich als armen unterdrueckten Galileo darstellen oder
    - den Diætassistenten Parteilichkeit vorwerfen,
    - auf seine “zufriedenen Kunden” verweisen.

    Nein, er muss harte Fakten vorlegen dass sein Diætplan besser ist als andere Low-Carb-Diæten (oder “alle anderen Diæten” oder zumindest “ein Querschnitt anderer Diæten”) und sich Fragen dazu gefallen lassen, warum sein Bluttest so wenig aussagekræftig ist.

    Einverstanden?
    Daniel

  15. Prof. Dr. Walter sagt:

    @antares42: bin für jede konstruktive Kritik zu haben. Ich persönlich habe gute Erfahrungen mit Metabolic gemacht. Aber natürlich darf man dies anders sehen und dem System auf die Finger kucken.

  16. Antares42 sagt:

    Das Problem mit “persønlichen Erfahrungen” ist, dass sie nicht zuverlæssig sind.

    Bei Heilbehandlungen, herkømmlich oder alternativ, kann eine Besserung zufællig oder einfach “von selbst” gekommen sein, sie kann von anderen zeitgleichen Behandlungen kommen oder manchmal auch nur eingebildet sein.

    Bei Diæten kann man eigentlich fast immer nur Gewicht verlieren, und je nach Geisteslage sogar Spass daran haben. Welche Diæt ist nun die beste?

    Ohne gut kontrollierte Studien kann man objektiv ueber die Wirksamkeit nichts sagen. Wissenschaftler wissen das, der arme Uebergewichtige weiss es nicht. Er vertraut den “Testimonials”, denn so sind Menschen nun einmal gestrickt. Sie sind Kommunikationsprofessor, Sie wissen genau so gut wie ich, dass “Vertrauen” insbesondere in Krisensituationen schwerer wiegt als Fakten.

    Haken Nr. 1) Dr. Funfack ist ARZT und hat zu wissen, dass “persønliche Erfahrung” und “Mir hat’s geholfen” keine Studien ersetzt. Er hat auch zu wissen, dass es einige gewichtige Kritik an Low-Carb-Diæten gibt. Verschweigt er dass, missbraucht er das Vertrauen, das die Uebergewichtigen in seinen weissen Kittel setzen.

    Haken Nr. 2) Er ist in einer ausgezeichneten Win-win-Position: Nimmt der Kunde ab, wird Dr. Funfack den Erfolg fuer sich selbst verbuchen. (”Mir hat’s geholfen!”) Nimmt der Kunde nicht ab, war der nur nicht konsequent genug. Kræftig Geld verdient hat Funfack in beiden Fællen.

    Und das finde ich unredlich. Verstehen Sie mich nicht falsch, das hier ist nicht “off-topic”! Die Kommunikationsstrategie des Dr. Funfack ist falsch und (— aus rechtlichen Gründen entfernt; gez. V. Walter —). Kein aufrichtiger Forscher wuerde Argumente wie “300.000 zufriedene Kunden” gebrauchen.

    Dass er dann von WISO zusammengestaucht wird, darueber braucht er sich nicht zu wundern.

    Gruesse,
    Daniel

  17. Prof. Dr. Walter sagt:

    @Antares42 … sorry. Wir drehen uns im Kreis. Ich kritisiere die Art der Berichterstattung bei WISO bzw. der Produktionsfirma von WISO ermittelt, Metabolic ist dabei nur der Anlass. Diese Kritik gab es in der Vergangenheit immer wieder mal zu verschiedensten Themen.

    Für meinen Teil komme ich daher langsam zum Ende und stimme Ihren Punkten a) bis c) aus Kommentar 14 weitgehend zu.

  18. Antares42 sagt:

    Wie schøn, damit kann ich -wie auch mit der Entschærfung meines etwas ueberhitzten Kommentars 17- gut leben.

  19. pink sagt:

    Herr Walter,

    Sie behaupten, sie kritisieren die Art der Berichterstattung. Wie ordnen Sie in dem Zusammenhang folgende Aussagen in Ihrem Text ein:
    “Die Metabolic-Balance Interessenten rennen ihr fast die Bude ein, obwohl keinerlei Werbung gemacht wird. Es sind schlicht Empfehlungen von zufriedenen und mit dem Stoffwechselprogramm (nicht Diät) erfolgreichen Klienten.”
    Ich sehe keinen Zusammenhang zur WISO-Sendung.
    “Was aber offensichtlich ist: das Konzept von Metabolic-Balance funktioniert (außer bei Alexander P.), sonst hätten es nicht schon 300.000 Personen probiert.”
    Ich sehe keinen Zusammenhang zur WISO-Sendung.
    “Dass es so viele Menschen versuchen, liegt wohl auch am Erfolg: “Wer heilt, hat Recht” heißt es schließlich.”
    Ich sehe keinen Zusammenhang zur WISO-Sendung.

    Außerdem dachte ich schon beim Satz “meine Frau ist Metabolic-Balance Betreuerin” : “Oh-oh, das kann doch jetzt keine objektiver Text werden.” Was hätten Sie wohl von dem WISO-Beitrag gehalten, wenn der Redakteur zugegeben hätte: “meine Frau arbeitet als Diätassistentin, die Metabolic Balance nich gutheißt.” Ich finde in solchen Fällen eine Auseinandersetzung mit dem Thema eher unangebracht.

  20. brandbarth sagt:

    Zumindest können wir jetzt jeden vor Metabolic Bollocks warnen, ohne das noch einmal recherchieren zu müssen.

    Dafür verbindlichsten Dank ;-) und ein abendliches “si tacuisses”…

  21. Prof. Dr. Walter sagt:

    @pink: im Gegensatz zum WISO Ermittler mache ich transparent, dass ich eine bestimmte Position einnehme. Von den 300.000 Personen wird im WISO Beitrag berichtet (Min. 3:45), das stammt nicht von mir. Der Erfolg bezieht sich wiederum auf die 300.000 Personen bzw. auf die Aussage im Film “die harte Arbeit hat sich gelohnt” (Min. 3:42).

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